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Über die Stiftung
Die Stiftung ProAlter wurde 2007 vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) gegründet. Die Stiftung ist unabhängig und parteipolitisch neutral. Die zuständige Stiftungsaufsichtsbehörde hat die Stiftung als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Köln anerkannt. Die Oberfinanzdirektion Köln hat der Stiftung die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Die Stiftung setzt sich für Selbstbestimmung, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe im Alter ein. Als unabhängige und gemeinnützige Stiftung schafft sie Räume für Engagement, initiiert Projekte und bringt Menschen, Initiativen und Organisationen zusammen. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Überzeugung, dass ältere Menschen nicht nur Unterstützung benötigen, sondern selbst Verantwortung übernehmen und Gesellschaft aktiv mitgestalten.
Unser Anliegen
Die Stiftung will Selbstbestimmung und Lebensqualität für das hilfebedürftige und das hilfreiche Alter erhöhen, indem sie soziale Netzwerke Älterer für Ältere ermutigt und die Bildung neuer Netzwerke anregt und unterstützt. Sie will damit zur Verwirklichung eines gesellschaftlich herausragenden Ziels beitragen: die bessere Bewältigung absehbarer Folgen der demografischen Entwicklung durch die Unterstützung und Erhöhung des Engagements der Älteren für Ältere. Die Stiftung bietet eine Plattform für Kooperationen in allen Fragen des hilfreichen Alters, aber auch für weitere altersbezogene Themen, um Ziele auf einer gemeinsamen Basis zu verfolgen und durchzusetzen.
Hintergrund & Fakten
Unsere Gesellschaft verändert sich – und mit ihr das Alter.
Bereits heute leben in Deutschland über 6 Millionen Menschen im Alter von 80 Jahren und älter. Bis 2050 wird ihre Zahl auf rund 8,5 Millionen steigen – und damit deutlich an Bedeutung für unsere Gesellschaft gewinnen.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung)

Gleichzeitig erreichen immer mehr Menschen ein hohes Alter: Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt heute bei 88 Jahren für Frauen und 84 Jahren für Männer. (Quelle: BMFSFJ / Deutsches Zentrum für Altersfragen, 2019) Mit dieser Entwicklung wächst auch das Potenzial für gesellschaftliches Engagement. Viele ältere Menschen bringen sich aktiv ein – in der Familie, in der Nachbarschaft oder im Ehrenamt.
So engagieren sich beispielsweise mit etwa 60 Jahren bis zu 23 % der Menschen freiwillig; erst im sehr hohen Alter nimmt diese Quote spürbar ab. (Quelle: BMFSFJ / Deutsches Zentrum für Altersfragen, 2019)
Diese Zahlen zeigen: Alter ist längst nicht nur eine Phase des Rückzugs – sondern ein bedeutender Teil gesellschaftlicher Gestaltung. Diese Zahlen zeigen: Alter ist längst nicht nur eine Phase des Rückzugs – sondern ein bedeutender Teil gesellschaftlicher Gestaltung.
Während man Personen im sog. dritten Lebensalter zwischen 60 und unter 80 Jahren noch ein hohes Maß an Engagement zutraut, scheint die Wahrnehmung der Situation von Personen im sog. vierten Lebensalter ab 80 Jahren noch häufig dadurch geprägt zu sein, dass man von ihnen aufgrund wachsender gesundheitlicher und sozialer Problemlagen keine initiativreiche aktive Beteiligung mehr erwartet.
Denn Hochaltrigkeit (positiv: Langlebigkeit) wird häufig einseitig noch mit Hilfe-, Betreuungs- und Pflegebedarf und hohem Bedarf an medizinischen Leistungen verknüpft, obwohl die Mehrzahl der über 80-jährigen Personen diesem Bild tatsächlich nicht entspricht. Viele aus dieser Altersgruppe nehmen aufgrund ökonomischer, medizinischer und kultureller Fortschritte aktiv am sozialen und gesellschaftlichen Leben teil. Und es ist noch zu wenig ins öffentliche Bewusstsein gedrungen, dass inzwischen mehr als 6 Millionen Personen dieser Altersgruppe 80 plus angehören.
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