Herzlich willkommen!

Wir freuen uns über Ihr Interesse – schön, dass Sie da sind!
Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen unsere Arbeit vor.

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Kurzinformation

Das Motto der Stiftung ProAlter lautet:

„Das hilfreiche Alter hilfreicher machen“

Hilfreich füreinander sein bildet einen Kern des gesellschaftlichen Engagements für alle Altersgruppen, auch für das höhere Lebensalter. Treffend hierfür möchten wir aus einer Rede zitieren, die der damalige Bundespräsident Joachim Gauck im Jahre 2012 anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Kuratoriums Deutsche Altershilfe gehalten hat:

„Wir brauchen nicht nur Strukturen und Gelder, um die Zukunft zu bewältigen. Wir brauchen vor allem Menschen, die mit den existentiellen Fragen umgehen können, weil diese Fragen stärker als früher unser Zusammensein prägen werden.“

„Ohne emotionale und soziale Kompetenz verkümmert jede Gesellschaft, verkümmert auch unsere Gesellschaft. Mitmenschliche Solidarität darf deshalb kein Minderheitenprojekt sein – und wo sie es ist, darf das nicht so bleiben.“

„Wir brauchen mehr Nachbarn und Freunde, die sehen, wo Not am Mann oder an der Frau ist und sich sagen: Hier springe ich ein!

 

 


Prof. Dr. Ursula Lehr (1930-2022)

Foto: privat

„Wer keine Aufgabe hat, gibt sich auf“ So lautete eine der wichtigen Erkenntnisse der Psychologin Ursula Lehr, die am 25. April 2022 im Alter von 91 Jahren gestorben ist. Sie hat sich in ihrer umfangreichen wissenschaftlichen Laufbahn mit Fragen der gesamten Lebenspanne von der kindlichen Entwicklung bis zur Weiterentwicklung auch im höheren Lebensalter beschäftigt. Als Professorin und Pionierin der Gerontologie, der Alterswissenschaft, hat sie zahlreiche Untersuchungen durchgeführt, Forschungseinrichtungen gegründet und geleitet und der gesamten Forschung über das höhere Lebensalter entscheidende Impulse verliehen. Energisch sprach sie sich immer wieder gegen ein negatives einseitiges Altersbild aus. Sie stellte dem ein vielfältiges ermutigendes Altersbild mit Entwicklungschancen auch im höheren Alter gegenüber und warb unermüdlich für das persönliche und für das gesellschaftliche Engagement Älterer. Sie hat dies stets auch selbst wahrgenommen. Die ehemalige Ministerin (1988 bis 1991 Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit) war zum Beispiel von 2009 bis 2015 Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Ihr Rat ist war gefragt, und sie wirkte bis zuletzt hoch engagiert in vielen Gremien mit, so auch als stellvertretende Vorsitzende in unserem Stiftungsrat.

Wir gedenken ihrer mit Hochachtung und in Dankbarkeit

Klaus Großjohann
Vorsitzender